Perfektionieren Sie den Online-Auftritt Ihres Unternehmens.

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  • Bewertungen effizient verwalten
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Unsere Lösungen für Ihr Unternehmen:

Gute Bewertungen, ein positiver Markenauftritt und eine tadellose Reputation sind heute die Basis und ein unabdingbarer Baustein Ihres Erfolges. Onno Plus unterstützt Sie dabei.

Unser Angebot ist ideal für Sie, wenn...
  • Sie ein Ladengeschäft oder mehrere Filialen besitzen
  • Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben möchten
  • Sie durch Bewertungen benachteiligt wurden
  • Sich echte Profis um Ihre Online-Bewertungen kümmern sollen
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auf allen gängigen Portalen wie Google, Kununu und Co.

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durch die Dokumentation von echten Kundenerfahrungen.

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und rechtzeitig die richtigen Entscheidungen treffen.

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Reputations-Management outsourcen

um mit Hilfe unserer Profis Ihre individuellen Ziele zu erreichen

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Ihre Online-Reputation ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor

79%
Vertrauen Bewertungen genauso wie persönlichen Empfehlungen
Quelle: BrightLocal Studie, 2020
74%
Lesen oft oder vor jedem Kauf Online-Bewertungen und Meinungen
Quelle: Capterra Nutzerstudie, 2019
92%
Entscheiden sich nach dem Lesen einer negativen Bewertung eher für ein anderes Unternehmen
Quelle: BrightLocal Studie, 2020

Welche Probleme entstehen durch Bewertungen?

1

Es stehen nachteilige Bewertungen über Sie oder Ihr Unternehmen im Internet.

2

Ihr Ranking und die Auffindbarkeit auf Bewertungsplattfomen verschlechtert sich

3

Ihre Kunden gehen zur Konkurrenz und wahrscheinlich müssen Sie Umsatzeinbußen aktzeptieren

4

Ihnen fehlt die Zeit und die Ressourcen, um Ihre Online-Reputation aktiv zu verwalten

Wir setzen am Kern des Problems an und begleiten Sie Schritt für Schritt beim Aufbau Ihrer Online-Reputation

100% Sicherheit für Sie! Wir sind spezialisiert darauf, unerwünschte Google Bewertungen zu löschen, und Sie zahlen erst nach erfolgreicher Durchführung.

Mit unseren führenden Bearbeitungszeiten von durchschnittlich nur nur 2 Wochen setzen wir Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit.

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Onno Plus: innovativ & persönlich

Wir helfen dem Mittelstand mit einem professionellen Online-Auftritt zu mehr Reichweite und einer positiven Außendarstellung. Lernen Sie uns kennen!

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Onno Plus ist stets auf der Suche nach Talenten, die uns auf unserem Weg unterstützen wollen die führende Online Reputations Plattform Europas zu werden.

  • > 50 zufriedene Mitarbeiter
  • > 10 verschiedene Nationalitäten
  • > 12.000 zufriedene Kunden
  • > 175.000 gelöschte Bewertungen
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Google Bewertung loeschen bild 1

Google Bewertung löschen - so funktioniert es!

Im heutigen digitalen Zeitalter haben Online-Bewertungen einen enormen Einfluss auf den Ruf und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Während positive Rezensionen Vertrauen schaffen und neue Kunden anziehen, können negative und falsche Bewertungen dem Image erheblich schaden und potentielle finanzielle Verluste verursachen. Wenn Sie von ungerechtfertigten oder unwahren Google-Bewertungen betroffen sind, sind Sie bei uns genau richtig. Wir unterstützen Betroffene dabei, solche Einträge erfolgreich entfernen zu lassen – und das mit großem Erfolg. Mit über 60.000 gelöschten Bewertungen zählen wir zu den erfahrensten und effektivsten Anbietern auf diesem Gebiet in Deutschland. Bevor wir loslegen, werfen wir zunächst einen Blick darauf, wann sich eine Löschung überhaupt lohnt. Wann lohnt es sich, eine Löschung zu beantragen? Google legt Wert auf freie Meinungsäußerungen. Allerdings sollten Bewertungen stets den Google Richtlinien entsprechen. Problematisch kann es sein, wenn Bewertungen bestimmte Personen in ein negatives Licht stellen und / oder Tatsachenbehauptungen enthalten, die nicht belegt werden können. Grundlegend kann gesagt werden: Es lohnt sich, gegen eine negative Bewertung in Google My Business Einspruch einzulegen, wenn die Bewertung gegen die Google-Bewertungsrichtlinien verstößt. Google hat klare Richtlinien festgelegt, die bestimmte Arten von Bewertungen untersagen. Dazu gehören unter anderem: Fake-Bewertungen: Bewertungen, die von Personen geschrieben wurden, welche nie ihre Dienstleistungen in Anspruch genommen oder mit ihrem Unternehmen nie Kontakt hatten. Bezahlte Bewertungen: Bewertungen, die gegen Entgelt oder andere Anreize erstellt wurden. Bewertungen von Konkurrenten: Bewertungen, die von Konkurrenten geschrieben wurden, um Ihrem Unternehmen zu schaden und Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen. Bewertungen mit beleidigenden oder obszönen Inhalten: Bewertungen, die beleidigende Sprache, Obszönitäten oder andere persönliche Angriffe unter der Gürtellinie enthalten. Inhaltslose Bewertungen: Bewertungen, die keinen konkreten Inhalt haben und nur dazu dienen, Ihr Unternehmen in ein schlechtes Licht zu rücken, ohne eine wirkliche Begründung oder weitere Details zu liefern. Bewertungen, die gegen andere Google-Richtlinien / Verhaltenskodex verstoßen: Bewertungen, die gegen die Bestimmungen von Google zum Thema Hassrede, Diskriminierung, Gewalt oder andere rechtswidrige oder unangemessene Inhalte verstoßen. Wenn eine Bewertung gegen eine oder mehrere dieser Richtlinien verstößt, können Sie Einspruch erheben, indem Sie die diese in Ihrem Google My Business-Dashboard melden. Wie das funktioniert, erkläre ich Ihnen weiter unten in diesem Artikel. Google wird den Fall dann überprüfen und entfernt die Bewertung möglicherweise. In vielen Fällen funktioniert dies jedoch nicht, und es könnte sich die Beauftragung eines professionellen Dienstleisters lohnen, welcher diesen Prozess für sie von A bis Z übernimmt. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jede negative Bewertung automatisch gegen die Richtlinien verstößt. Manchmal handelt es sich um legitime Kundenmeinungen, die trotzdem negativ sein können. In solchen Fällen kann es hilfreicher sein, auf die Bewertung zu antworten, um mögliche Missverständnisse zu klären. Wie sie in solchen Fällen sinnvoll auf eine negative Google Bewertung antworten, erfahren sie auch in diesem Artikel. Um ihnen eine Idee zu geben, welche Art von Bewertungen gegen die Richtlinien verstoßen könnten, schildere ich ihnen einige Beispiele, die möglicherweise problematisch sein könnten: Aussagen über Mitarbeiter wie „Mitarbeiter XYZ ist nicht kompetent.“ Behauptungen über Produkte oder Dienstleistungen, wie „Das Essen war nicht genießbar.“ Direkte Anschuldigungen wie „Der Eigentümer hat nicht korrekt abgerechnet." Da sie jetzt wissen, wann sich ein Einspruch bei Google direkt oder via eines Dienstleisters lohnt, teile ich ihnen nur mit, welche Möglichkeiten sie haben, die negative Google Bewertungen löschen zu lassen, und wie es um Erfolgsaussichten bei jeder Variante steht. 1. Google Bewertungen löschen lassen durch einen professionellen Dienstleister/Anbieter Die Beauftragung eines Dienstleisters kann eine effektive Option sein. Insbesondere dann, wenn Google die von ihnen vielleicht bereits selbstständig gemeldete Bewertung nicht entfernt hat. Der Vorteil eines professionellen Dienstleisters liegt klar darin, dass sie keine weitere Arbeit damit haben und sich nicht den Kopf zerbrechen müssen. Sie verschwenden keine Zeit und können sich wieder auf andere Dinge konzentrieren, als sich in dieses komplexe juristische Thema einzulesen. Wir handlen den gesamten Prozess von A bis Z, und sie können sich zurücklehnen. Dies ist unser Prozess bei der Löschung von Google Bewertungen: 1. Überblick verschaffen & Analyse des Status Quo Wir verschaffen uns einen Überblick und schauen uns die Google-Bewertungen Ihres Unternehmens an. Wir fokussieren uns darauf, ein besseres Verständnis für die von Kunden abgegebenen Bewertungen zu erhalten. 2. Umsetzung und Arbeitsphase  Nachdem wir uns ein klares Bild über die Ausgangssituation verschafft haben, kontaktieren wir Google. Dabei sind wir sind quasi ein Vermittler zwischen Ihrem Unternehmen und der größten Suchmaschine der Welt. Wir leiten alle wichtigen Daten und Informationen an Google weiter und begleiten sie bei dem Prozess der Überprüfung ihrer (negativen) Bewertungen. Wir halten sie jederzeit up to date. Schlussendlich ist es unser Job, diesen Prozess für sie so einfach und unkompliziert zu machen, wie es nur geht. Wir kümmern uns um alles, während sie sich um wichtigere Dinge in ihrem Unternehmen kümmern können. Wir kontaktieren sie immer proaktiv, sobald es Neuigkeiten bzw. ein Feedback von Google gibt. 3. Resultate und Ergebnisse: Wie lange dauert die Löschung durch Onno Plus? Unser Ziel ist es, ihre Online-Reputation so schnell wie möglich wiederherzustellen. Grundsätzlich liegt im Regelfall binnen ca. zwei Wochen ein Ergebnis vor. Uns ist eine faire und transparente Zusammenarbeit mit unseren Kunden sehr wichtig. Daher stellen wir unsere Dienstleistung nur in Rechnung, wenn wir erfolgreich sind.  Was bedeutet das im Detail? Stellen Sie sich vor, wir leiten fünf Bewertungen zur Überprüfung weiter. Google entscheidet dann, dass vier davon entfernt werden. Sie bezahlen in dem Fall keine fünf Bewertungen, sondern nur vier. Noch besser: sie müssen nicht finanziell in Vorleistung gehen, sondern zahlen erst nach dem Abschluss bzw. der erfolgreichen Löschung von Bewertungen. Sie zahlen nur bei Erfolg. Dies ist unser Erfolgsversprechen: Keine versteckten Kosten, nur echte Ergebnisse. Was kostet die Löschung einer Google Bewertung durch einen professionellen Dienstleister? Die Kosten für eine Löschung sind sehr unterschiedlich und variieren von Anbieter zu Anbieter. Bei Onno Plus kostet die Löschung einer Google Rezension ab 39 Euro, abhängig davon, wie viele Bewertungen sie löschen lassen wollen. Mehr Löschungen = günstigerer Stückpreis. Wer kommt für die Kosten auf? Wer die entstandenen Kosten übernehmen muss, nachdem Sie die Google-Bewertung entfernen lassen haben, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In vielen Fällen können Sie Anwalts- und Gerichtskosten von jemand anderem erstattet bekommen. Der Verfasser: Wenn Sie wissen, wer eine unzulässige negative Bewertung geschrieben hat, könnten sie von der Person Schadensersatz wegen der Rufschädigung verlangen (mehr Infos hier) – und damit die Anwaltskosten zurückbekommen. Sollte es zu einem gerichtlichen Verfahren kommen, hängen die Kosten vom Ausgang desselben ab. Je nach Urteil müsste Kläger oder Beklagter die entstandenen Kosten tragen – diese umfassen in der Regel die Gerichts- und Anwaltskosten. Unsere Kosten sind jedoch so preisgünstig gestaltet, dass die Kosten in der Regel für unsere Kunden nicht von Belang sind und selbst getragen werden können. 2. Selbstständig die Bewertung löschen bzw. direkt an Google melden (ohne Anwalt oder Dienstleister) Sie können eine Bewertung selbst löschen lassen. Dafür müssen Sie den Portalbetreiber  (Google) jedoch davon überzeugen können, dass die Rezension gegen die Richtlinien verstößt.  Es ist nicht möglich, negative Google-Bewertungen einfach nach Belieben zu entfernen, nur weil sie negativ sind. Google hat jedoch Richtlinien für Bewertungen (siehe hier). Sofern eine Bewertung gegen diese Richtlinien verstößt, kann sie gemeldet und möglicherweise entfernt werden. Wenn sie überzeugt sind, dass eine Bewertung gegen Googles Richtlinien verstößt, können sie diese folgendermaßen melden: So geht es über Ihr Google-Konto: Melden Sie sich über Google My Business an. Bei mehreren Niederlassungen/Standorten den gewünschten/aktuellen Unternehmens-Standort öffnen. Im Menü auf „Rezensionen“ klicken. Die entsprechende Google-Bewertung finden und auf das Dreipunkt-Menü rechts klicken. Die Bewertung „als unangemessen kennzeichnen“. Danach werden Sie zu einem Google-Formular weitergeleitet. Dort können Sie erklären, warum Sie die Rezension entfernen lassen wollen. Haben Sie das Formular abgesendet, prüft Google die Bewertung und entfernt sie, wenn ein Verstoß nachweisbar ist. Anleitung für Google Maps: Google Maps öffnen. Nach Ihrem Brancheneintrag suchen. Die entsprechende Google-Bewertung heraussuchen und auf die Fahne klicken. Die Bewertung als „unangemessen melden“ Warten Sie auf die Antwort von Google Nachdem Sie eine Bewertung gemeldet haben, prüft Google, ob sie gegen die Richtlinien verstößt. Dies kann einige Tage dauern. Das Löschen einer Google-Bewertung kann unterschiedlich lange dauern und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn jedoch ein Unternehmen oder eine Person eine Bewertung als unangemessen meldet und deren Entfernung anfragt, kann der Prozess länger dauern. Wichtig: bei Ablehnung oder Nichtreaktion des Portalbetreibers kann ein Dienstleister oder Anwalt ihnen helfen, ihre Rechte durchzusetzen. Reagieren Sie auf die Bewertung Auch wenn die Bewertung nicht entfernt wird, ist es oft hilfreich und professionell, auf negative Bewertungen zu antworten. Dies zeigt anderen Nutzern, dass Sie Feedback ernst nehmen und bemüht sind, Probleme zu lösen. Mehr dazu erfahren sie im Abschnitt #3 dieses Artikels. Erfolgsaussichten bei eigenständiger Meldung Die selbstständige Meldung von negativen oder Fake Google-Rezensionen direkt an Google ist leider oft nicht erfolgreich.  Denn sie melden lediglich einen Verstoß gegen die Google-Richtlinien. Jedoch unterscheiden sich diese möglicherweise von der deutschen Rechtssprechung.  Um ein umfassendes und weitgreifenderes Prüfverfahren bei Google anzustossen, benötigen sie möglicherweise einen professionellen Dienstleister. Hierbei wird die Beschwerde schriftlich verfasst. Google kontaktiert dann in folge den Bewerter und bittet diesen mit einer Frist, sich dazu zu äußern. Im Falle einer ausbleibenden oder nicht ausreichenden Antwort darauf, kann Google dazu verpflichtet sein, diese Bewertung zu löschen. Google bietet nur das eigene Verfahren, eine unangemessene Bewertung löschen zu lassen, auf ihrer Website an. Für diese Art von Problemstellung im Netz wurde jedoch das sogenannte “Notice and Take Down Verfahren” entwickelt. Dieses regelt klar, wie rechtlich mit einem solchen Fall umzugehen ist. Jedoch bietet Google dies nicht auf der Website an, sondern präsentiert womöglich aus ökonomischen Gründen deren eigenes System zur Meldung von unangemessenen Bewertungen. Hier ist eine kurze Erklärung zum Notice and Take Down Verfahren: Das „Notice and Take Down Verfahren“ ist ein Prinzip, das besagt, dass ein Plattformbetreiber sofort ein bestimmtes Angebot sperren muss, sobald er auf eine eindeutige Rechtsverletzung hingewiesen wurde. Dieses Verfahren gilt insbesondere für Online-Marktplätze und Bewertungsportale wie Google Maps. Der Betreiber ist auch dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftige Verletzungen durch Angebote des beanstandeten Händlers zu verhindern, ohne auf weitere Hinweise angewiesen zu sein. 3. Kommunikation mit Verfasser der Bewertung / Reaktion auf eine Bewertung Der direkte Dialog mit dem Verfasser einer Bewertung kann in einigen Fällen zu einer Lösung führen, wenn die Bewertung unberechtigt ist. Die Kommunikation mit dem Verfasser sollte jedoch jederzeit professionell und höflich gestaltet sein. Auch wenn sie jeden Grund dazu haben, empört zu sein aufgrund einer potenziell falschen oder gar Fake-Review – ihre Kommunikation ist öffentlich einsehbar für andere Kunden. Und ein rauer Ton macht hier nichts besser. Denn effektiv schreiben sie die Antwort auf diese Bewertung primär für andere bzw. neue User, welche sich für ihr Unternehmen interessieren. Weitere Infos, wie sie solch eine Antwort verfassen können, finden sie im nächsten Abschnitt. Bestimmte Berufsgruppen, wie Ärzte oder Rechtsanwälte, sollten hier besonders vorsichtig sein. Denn potenziell vertrauliche oder durch die Datenschutzverordnung oder andere Bestimmungen geschützte Informationen dürfen nicht öffentlich diskutiert bzw. zugänglich gemacht werden. Ein Patient darf beispielsweise in seiner Bewertung selbstverständlich persönliche Daten und medizinische Details mitteilen. Eine öffentliche Antwort eines Arztes auf diese Bewertung darauf kann jedoch rechtlich problematisch sein. Wie antworte ich am besten auf eine Bewertung, wenn ich diese nicht löschen lassen kann? Es kann vorkommen, dass Sie eine negative Bewertung erhalten, die Sie nicht löschen lassen können. Das kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel, wenn das Kundenfeedback nicht gegen die Richtlinien des Portals oder das geltende Recht verstößt. Jedoch sollte eine Bewertung gut überlegt sein, da diese möglicherweise rechtliche Auswirkungen auf das Prüfverfahren haben kann. In diesem Fall, wenn es gesichert nicht möglich ist, die Bewertung zu löschen bzw. löschen zu lassen, sollten Sie darauf antworten. Alleine schon, um Ihre Sicht der Dinge darzustellen und dem Kunden (bzw. anderen Kunden, welche die Rezension lesen) zu zeigen, dass Sie sich um seine Zufriedenheit bemühen (lesen Sie hierzu auch den folgenden Artikel: Wie kann man am besten auf Google Rezensionen antworten?). Gute Antworten auf negative Rezensionen sollten folgende Elemente enthalten: Die Anrede sollte höflich und professionell sein Danksagung für das Feedback und die Zeit, die der Kunde dafür aufgewendet hat Eine Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten oder Probleme Eine Erklärung für die Ursache des Problems oder eine Richtigstellung von falschen Behauptungen Einen Lösungsvorschlag oder ein Angebot für eine Wiedergutmachung Ein positiver Abschluss mit einem Aufruf zur weiteren Kommunikation Diese Fragen und Themen könnten Sie auch interessieren Lassen sich die Bewertungen komplett abschalten?  Wir werden immer wieder gefragt, ob und wie sich Kundenrezensionen bei Google deaktivieren oder ob sich gar das eigene Unternehmen komplett von der Plattform entfernen lassen. Die schlechte Nachricht: Keine dieser Optionen ist möglich. Laut einem Urteil des BGH vom 01.07.2014, Az. VI ZR 345/13 müssen sich Unternehmer anonym bewerten lassen. Wer seine Leistungen am Markt anbietet, muss sich mit Kritik auseinandersetzen. Die Bewertungsfunktion bei Google Maps lässt sich weder deaktivieren noch löschen, solange Ihre Firma existiert. Sind negative Google Bewertungen strafbar? Grundsätzlich ist es nicht verboten oder gar strafbar, eine schlechte Rezension abzugeben. Denn normalerweise wird dies durch das Recht auf freie Meinungsäußerung abgedeckt, welches durch das Grundgesetz geschützt ist. Allerdings gibt es Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Dies gilt primär dann, wenn gegen die Richtlinien von Google verstoßen oder geltendes Recht verstoßen wird. Dazu gehören unter anderem Beleidigungen, Mobbing oder auch illegale Aussagen. Ist es legal, Bewertungen zu kaufen? In der heutigen digitalen Welt sind Online-Bewertungen ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Positive Google-Bewertungen können die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit eines Unternehmens erheblich steigern und somit zu mehr Umsatz und Kunden führen.  Angesichts dieser Bedeutung könnte der Kauf von Bewertungen als schneller Weg erscheinen, um die eigene Online-Präsenz zu verbessern. Doch ist das legal und sinnvoll? Die Antwort ist eindeutig: Nein, es ist nicht legal, Google Bewertungen zu kaufen.  Dieses Vorgehen verstößt gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Deutschland. Unternehmen, die sich auf den Kauf von Bewertungen einlassen, setzen sich dem Risiko von Abmahnungen und rechtlichen Schritten aus, welche zu Geldstrafen oder anderen Sanktionen führen können. Ferner liegt dann auch ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen vieler Bewertungsplattformen, einschließlich Google, vor. Gefälschte oder unauthentische Bewertungen sind selbstverständlich nicht erlaubt. Die Auswirkungen von Bewertungskäufen gehen jedoch über die rechtlichen Konsequenzen hinaus. Denn Kunden verlassen sich auf die Echtheit von Bewertungen, um informierte Entscheidungen zu treffen. Wenn herauskommt, dass ein Unternehmen gefälschte Bewertungen verwendet, kann dies zu einem erheblichen Vertrauensverlust führen. Dieser kann dauerhafte Schäden am Ruf eines Unternehmens verursachen, was sich langfristig negativ auf das Geschäft auswirken kann. Google selbst hat Maßnahmen ergriffen, um die Qualität und Integrität seines Bewertungssystems sicherzustellen. Es nutzt Algorithmen und manuelle Checks, um unechte Bewertungen zu erkennen und zu entfernen. Bei Missbrauch erhalten Unternehmen in manchen Fällen Warnhinweise. Im schlimmsten Fall können Profile auch langfristig gesperrt werden. Fazit: Bewertungen zu kaufen ist nicht nur nicht legal, sondern schadet auch der Reputation eines Unternehmens. Besser ist es, echte Rezensionen von echten Kunden zu erhalten. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie im folgenden Artikel: Ist es legal, Google Bewertungen zu kaufen? Ist es ratsam, mein Google My Business Profil aufgrund schlechter Bewertungen zu löschen? Es ist in der Regel nicht empfehlenswert, Ihr Google My Business Profil aufgrund schlechter Bewertungen zu löschen. Ein Google Maps-Eintrag spielt eine wesentliche Rolle dabei, wie und ob potenzielle Kunden Ihr Unternehmen finden. Viele Menschen nutzen Google Maps, um nach lokalen Geschäften, Dienstleistungen und Restaurants zu suchen. Ohne diesen Eintrag verlieren Sie wertvolle Sichtbarkeit im Internet und die Chance, von neuen Kunden entdeckt zu werden. Während es technisch möglich ist, Ihr Google My Business Profil zu entfernen, sollten Sie bedenken, dass dies nicht die beste Lösung für den Umgang mit negativen Bewertungen ist.  Stattdessen können Sie die Gelegenheit nutzen, auf Kritik zu reagieren, Ihr Engagement für Kundenzufriedenheit zu zeigen und, wo möglich, Verbesserungen vorzunehmen. Dies kann langfristig zu einer positiveren Wahrnehmung Ihres Unternehmens führen. Weiters können sie die Löschung von unangemessenen oder falschen Bewertungen Google direkt melden, oder dafür einen professionellen Dienstleister wie Onno Plus oder einen Anwalt bzw. Anwaltskanzlei beauftragen. Zudem gibt es aufgrund des sogenannten „Spickmich-Urteils“ des Bundesgerichtshofs in Deutschland keinen unbedingten Rechtsanspruch auf die Löschung Ihres Eintrags bei einem Bewertungsportal wie Google. Das Urteil bestätigt grundsätzlich die Zulässigkeit von Bewertungsportalen und schränkt die Möglichkeiten zur Löschung von Profilen ein. Es ist daher ratsam, stattdessen proaktiv mit Ihrem Online-Reputationsmanagement umzugehen, anstatt zu versuchen, Ihr Profil zu löschen. Wie viel Einfluss haben negative Bewertungen auf den Umsatz von Unternehmen? Schlechte Bewertungen können Unternehmen schaden, indem sie potenzielle Kunden abschrecken. Sie können auch das Image Ihrer Marke beeinträchtigen und Ihr Ranking in Suchmaschinen negativ beeinflussen. Darüber hinaus ist es möglich, dass negative Google Bewertungen (bzw. auch negative Fake-Rezensionen) nicht nur neue Kunden abschrecken, sondern auch bestehende Kunden verunsichern. Viele Kunden sind heutzutage weniger loyal als früher, da sie durch das Internet viele Alternativen haben. Wenn sie negative Erfahrungen anderer Nutzer lesen, können sie das Vertrauen in Ihr Unternehmen verlieren und sich stattdessen an Ihre Konkurrenten wenden. Negative Bewertungen können Ihre Weiterempfehlungsrate senken, da niemand ein Unternehmen empfehlen möchte, welches schlechte Kritiken erhalten hat. Laut einer Studie von HubSpot vertrauen 91 Prozent der Verbraucher Bewertungsseiten. Nur die persönliche Meinung von Familie und Freunden wird bei Kaufentscheidungen noch höher bewertet. Wenn Sie also negative Bewertungen nicht entfernen oder verbessern können, sollten Sie zumindest versuchen, mehr positive Bewertungen zu erhalten, um das Gleichgewicht zu wahren. Daher ist es wichtig, negative Bewertungen löschen zu lassen, wenn sie gegen die Richtlinien von Google oder andere Gesetze verstoßen. Wie lange dauert die Löschung einer falschen bzw. unangemessenen Google Bewertung? Zunächst müssen Sie das Prüfverfahren gegenüber Google einleiten. Dies geschieht in Form einer Rechtsbeschwerde, in der Sie Google auffordern, die in Frage stehende Bewertung zu löschen. In diesem Stadium kann ein professioneller Dienstleister wie Onno Plus dabei helfen, die Beschwerde korrekt zu formulieren und einzureichen. Nachdem die Beschwerde eingereicht wurde, nimmt Google diese an und gibt dem Rezensenten Gelegenheit, innerhalb von 7 Tagen darauf zu reagieren. Sollte dieser binnen dieser Frist nicht antworten, wird Google die Bewertung möglicherweise am achten Tag entfernen. Antwortet der Rezensent jedoch, aber nur unzureichend, wird die Bewertung ebenfalls von Google gelöscht. Falls der Rezensent ausreichend auf die Beschwerde antwortet und entsprechende Nachweise für den vorhandenen Kundenkontakt liefert, geht das Verfahren in die nächste Runde. Das sogenannte Stellungnahmeverfahren.  Hier haben Sie die Möglichkeit, auf die Antwort des Rezensenten zu reagieren und weitere Argumente vorzubringen, welche belegen können, dass die Bewertung ungerechtfertigt ist. Google prüft dann auf Basis der vorgelegten Erkenntnisse und Nachweise, ob die Bewertung tatsächlich rechtswidrig ist und somit gelöscht werden sollte oder ob sie bestehen bleibt. Die Dauer des gesamten Prüfverfahrens beträgt in den meisten Fällen zwischen 10 und 14 Tagen. Dieser Zeitrahmen ermöglicht es Google, alle notwendigen Schritte sorgfältig durchzuführen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Wie sie sehen, kann das oben geschilderte Verfahren für einen Laien sehr komplex und kompliziert sein. Daher empfiehlt es sich in den meisten Fällen, einen Dienstleister zu beauftragen, der sich auf die Löschung von falschen und unangemessenen Google Bewertungen spezialisiert hat. So sparen Sie Zeit und Geld, anstatt sich mit juristischen Fachthemen herumzuschlagen. Benötige ich in jedem Fall einen Anwalt für die Löschung? Es ist nicht zwingend erforderlich, einen Anwalt oder einen spezialisierten Dienstleister wie Onno Plus einzuschalten, wenn Sie eine Google Bewertungen löschen lassen möchten. Google bietet ein System an, mit dem Nutzer und Unternehmen Bewertungen melden können, wenn sie der Meinung sind, dass sie gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Hier sind einige Schritte, die man befolgen kann: A. Bewertung melden Sie können direkt auf Google Maps die unangemessene Bewertung finden und auf das Dreipunkt-Menü neben der Bewertung klicken, um sie zu melden. B. Google-Richtlinien Es ist hilfreich, sich mit den Google-Bewertungsrichtlinien vertraut zu machen, um sicherzustellen, dass die gemeldete Bewertung tatsächlich dagegen verstößt. C. Kommunikation Es kann auch hilfreich sein, direkt mit der Person zu kommunizieren, die die Bewertung abgegeben hat. In einigen Fällen kann das Problem geklärt und die Bewertung möglicherweise von der Person selbst entfernt werden. Wenn die Bewertung nach der Meldung nicht entfernt wird und Sie glauben, dass sie Ihre Rechte verletzt oder auf falschen Tatsachen basiert, könnte es sinnvoll sein, einen Anwalt zurate zu ziehen. Dieser kann Sie über Ihre rechtlichen Optionen informieren und ggf. weitere Schritte einleiten. Dennoch ist die Einschaltung eines Anwalts keine Garantie dafür, dass die Bewertung entfernt wird. Es ist immer eine Abwägung zwischen den potenziellen Kosten und dem gewünschten Ergebnis. Spezialisierte Dienstleister sind in der Regel günstiger als Anwälte. Wie hoch liegt die Erfolgsquote von Löschungen (bei Onno Plus) ? Eine genaue Aussage hierzu ist leider sehr schwierig. Denn es kommt in vielen Fällen auf die Art der Bewertungen an. Mit jedoch über 60.000 erfolgreich entfernten Bewertungen für unsere Kunden haben wir sehr viel Erfahrung in diesem Thema. Weiters bezahlen sie nur, wenn eine Bewertung auch effektiv gelöscht wird. Und das nicht per Vorkasse, sondern erst nach erfolgreicher Löschung einer Bewertung.  Macht es Sinn, auf eine negative Bewertung zu reagieren? Die direkte Antwort auf eine negative Google-Bewertung sollte als letzter Ausweg betrachtet, nachdem sie eine Bewertung erhalten haben.  Zuerst sollten sie prüfen, ob es möglich ist, die Google Bewertung löschen zu lassen. So können sie die Bewertung direkt selbst an Google mit ein paar Klicks melden, oder den Fall an einen spezialisierten und professionellen Dienstleister weitergeben, welcher alles von A bis Z für sie regelt. In manchen Fällen kann sich die Erfolgschance einer Löschung verringern, wenn sie die Bewertung bereits kommentiert haben. Der Fortbestand ihres guten Rufs sollte im Vordergrund stehen. Und die Entfernung ist oftmals der beste Weg, um dies sicherzustellen. Falls es sich nach eingehender Prüfung als wirklich unmöglich darstellt, eine unfaire Bewertung entfernen zu lassen, kann eine wohlüberlegte und professionelle Antwort die Situation möglicherweise verbessern.  Besonders heikel ist jedoch die Situation für Berufsgruppen mit einer gesetzlichen Schweigepflicht, wie Ärzte, Zahnärzte und Anwälte. Für sie kann das Kommentieren einer Bewertung, durch die ein Patient oder Mandant identifizierbar wird, rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Dies limitiert diese Berufsgruppen ganz besonders, und führt dazu, dass es für sie womöglich besser ist, keine Bewertungen – ob nun gut oder schlecht – öffentlich zu kommentieren. Gerade für diese Berufsgruppen ist es daher von großer Bedeutung, potenziell falsche oder unangemessene Google-Bewertungen löschen lassen zu können. Ist es möglich, auch andere negative Bewertungen löschen zu lassen? Ja, das ist möglich. Denn auch andere Plattformen haben Rezensionen. Onno Plus hat u.A. beispielsweise bereits auf folgenden Plattformen Löschungen durchgeführt: Trustpilot, Jameda und kununu.  Kann ich eine 1-Sterne Google Bewertung löschen lassen (ohne Text)? Es sieht so aus, als ob Google Bewertungen ohne Kommentare, vorwiegend solche mit nur einem Stern, skeptisch betrachtet.  Es ist immer ratsam sicherzustellen, dass das Feedback auf tatsächlichen Erfahrungen basiert. Wenn Sie denken, dass eine Bewertung unangemessen oder irreführend ist, können Sie Google darauf hinweisen und darum bitten, die Bewertung zu entfernen. Mehr zum Thema erfahren Sie in dem folgenden Artikel: Google 1-Sterne Bewertung löschen Wie kann ich eine von mir selbst über Google abgegebene Bewertung wieder löschen? Um eine von Ihnen abgegebene Bewertung auf Google zu löschen, folgen Sie bitte diesen Schritten: Öffnen Sie Google Maps auf Ihrem Computer oder starten Sie die Google Maps App auf Ihrem mobilen Gerät. Stellen Sie sicher, dass Sie in dem Google-Konto angemeldet sind, mit dem Sie die Bewertung abgegeben haben. Klicken Sie auf das Menüsymbol (drei waagerechte Linien) oder tippen Sie darauf, um das Hauptmenü zu öffnen. Wählen Sie „Ihre Beiträge“ oder „Meine Beiträge“. Wechseln Sie zum Tab „Rezensionen“. Suchen Sie die Bewertung, die Sie entfernen möchten. Klicken oder tippen Sie auf die drei Punkte neben der Bewertung und wählen Sie „Bewertung löschen“ oder „Rezension löschen“. Bestätigen Sie die Löschung, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, wird Ihre Bewertung dauerhaft aus Ihrem Google-Konto und aus dem betreffenden Unternehmensprofil auf Google entfernt. Beachten Sie, dass dieser Vorgang nicht rückgängig gemacht werden kann. Wenn Sie Ihre Meinung ändern sollten, müssten Sie eine neue Bewertung schreiben. Warum löscht Google Bewertungen? Wieso verschwinden manche? In den meisten Fällen löscht Google Bewertungen, weil diese gegen die Google-Richtlinien verstoßen. Die entsprechenden Google-Algorithmen werden ständig weiterentwickelt und verfeinert. Manchmal verschwinden diese jedoch auch aufgrund technischer Probleme und tauchen nach einiger Zeit wieder auf.  Auch Google macht Fehler. So kann es vorkommen, dass Google in manchen Fällen echte Bewertungen löscht, wohingegen Fake-Bewertungen bestehen bleiben. Das ist leider frustrierend, doch in der Praxis ist es nahezu unmöglich gegen unrechtmäßige Entfernungen durch Google vorzugehen.  Gegen falsche und unangemessene Bewertungen, die auch im Google Maps Eintrag angezeigt werden, können sie jedoch klar vorgehen. Lesen Sie auch den folgenden Artikel: Wieso löscht Google Bewertungen? Wer trägt die Beweislast bei möglichen unwahren Tatsachenbehauptungen bei Google Rezensionen? Wenn in Google Rezensionen negative Tatsachen über ein Unternehmen behauptet werden, so liegt die Beweislast bei dem Verfasser der Bewertung. Derjenige, welcher die Negativbehauptung aufstellt, muss also im Zweifel nachweisen können, dass seine Aussage der Wahrheit entspricht. Kann der Verfasser diesen Beweis nicht erbringen, hat das betroffene Unternehmen das Recht, die Entfernung oder Unterlassung der unwahren Tatsachenbehauptung zu verlangen. Ein konkretes Beispiel hierfür ist der Fall einer Person, die nach einem Umzug durch ein Ludwigshafener Unternehmen auf einer Online-Bewertungsplattform nur einen von fünf möglichen Sternen vergab und behauptete, ein Möbelstück sei beim Transport bzw. Umzug beschädigt worden, ohne dass sich das Unternehmen um eine Behebung des Schadens gekümmert hätte.  Der Inhaber des Umzugsunternehmens bestritt die Entstehung eines Schadens und deutete die Behauptung als rufschädigend. Das Landgericht gab dem Unternehmer recht und forderte den Verfasser der Bewertung auf, die negative Behauptung zu entfernen, da er den Wahrheitsgehalt seiner Aussage nicht beweisen konnte und die Behauptung somit als unwahr galt. Das Urteil wurde rechtskräftig. Mehr Informationen und die gesamte Pressemitteilung des Landgerichts Frankenthal finden Sie hier. Es bleibt demnach zu beachten, dass nicht jede Meinungsäußerung im Rahmen einer Bewertung rechtlich unbedenklich ist. Insbesondere wenn es sich um konkrete Tatsachenbehauptungen handelt, muss der Verfasser dazu bereit sein, diese zu belegen. Andernfalls kann das Unternehmen, gegen das sich die Bewertung richtet, rechtliche Schritte einleiten und die Löschung der Bewertung verlangen. Ist es möglich, negative Google-Bewertungen kostenlos zu entfernen? Ja, es ist möglich, negative Google-Bewertungen kostenlos zu entfernen, sofern sie gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Sie können diese Bewertungen bzw. Bewertungen als unangemessen melden. So müssen sie dazu vorgehen: Öffnen Sie Google Maps. Suchen Sie nach dem Unternehmen, dem die Bewertung zugeordnet ist. Scrollen Sie im Unternehmensprofil zu dem Abschnitt mit den Bewertungen. Finden Sie die Bewertung, die Sie melden möchten. Klicken Sie auf die drei vertikalen Punkte neben der Bewertung, um weitere Optionen anzuzeigen. Wählen Sie „Als unangemessen melden“ aus dem Menü. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Meldung abzuschließen. Nachdem die Bewertung gemeldet wurde, wird Google sie prüfen und entscheiden, ob sie gegen die Richtlinien für Google-Bewertungen verstößt. Wenn dies der Fall ist, wird Google die Bewertung entfernen. Der Vorgang kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, und es gibt keine Garantie dafür, dass die Bewertung letztlich entfernt wird, es sei denn, sie verstößt eindeutig gegen die Richtlinien. Falls Google die Bewertung nicht löscht, oder nicht reagiert, können sie einen professionellen Dienstleister wie Onno Plus mit der Löschung der Bewertung beauftragen. Lesen Sie auch: Negative Bewertungen löschen lassen Wichtiger Hinweis Onno Plus prüft jedoch nicht den Inhalt einer Bewertung und bietet keine Rechtsdienstleistung/Rechtsberatung an. Das Bewertungsportal wird darum gebeten, die Echtheit der Bewertung/en zu überprüfen. Die Dienstleistung beschränkt sich ausschließlich auf diesen konkreten Vorgang. Das Bewertungsportal leitet sodann das Prüfverfahren ein und entscheidet im eigenen Ermessen über die Löschung einer Bewertung. In ca. 80–90 % führt der Vorgang zu einer Löschung der Bewertung/en. Sollten Sie an einer Rechtsberatung interessiert sein oder gar juristische Möglichkeiten in Betracht ziehen, so wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Anwalt.

Bewertungen in der Gastronomie bild 1

Bewertungen in der Gastronomie: Spezielle Herausforderungen und Lösungen

Potenzielle Gäste entscheiden oft nach einem schnellen Blick auf die Reviews und das Unternehmensprofil.  Entscheidend sind Sterne, neue Fotos, aktuelle Öffnungszeiten und ein glaubwürdiger Kundenservice. Doch auch Küche und Service vor Ort sind wichtig. Gute Bewertungen erhöhen zudem Ihre Sichtbarkeit in Google und auf anderen Portalen. Sie verbessern das Ranking und können so Tische füllen. Klare Informationen im Voraus senken auch das Risiko von Nichterscheinen trotz Reservierung. Wichtige Plattformen und ihre Besonderheiten Nicht jede Bewertungsseite ist für Gastronomen gleich wichtig, aber Datenkonsistenz, aktuelle Inhalte und schnelle Antworten sind überall Pflicht. Priorisieren Sie Google für die lokale Suche und ergänzen Sie Reise- und Lieferportale je nach Lage und Konzept. Halten Sie zudem Ihre Reservierungs- sowie Social-Kanäle sauber und gepflegt. Dadurch erreichen Sie mehr Sichtbarkeit, plausiblere Erwartungen und planbare Auslastung Ihres Betriebs. Google-Unternehmensprofil Wichtigste Quelle für lokale Sichtbarkeit. NAP-Daten, Öffnungszeiten, Reservierungslink, Speisekarte, Besonderheiten (z. B. barrierefrei, Außenbereich). Regelmäßig Fotos und Videos posten Auf Rezensionen antworten (außer auf Fake-Reviews) TripAdvisor Stark bei Städtereisen und Tourismus Mehrsprachige Antworten Storytelling möglich Kategorien und Fotos konsequent pflegen. Yelp Überwiegend in Großstädten relevant. Die Community achtet auf ausführliche Antworten und aktuelle Bilder. Facebook und Instagram Bewertungen/Empfehlungen plus Community-Dialog sind möglich. Reels oder Storys für Tagesgerichte, Events Messenger für schnelle Klärung und Beantwortung von Anfragen. TheFork/OpenTable/Quandoo/resmio Reservierungsportale mit Review-Funktion No-Show-Management, Reminder, Nutzung von Wartelisten. Kurze Beantwortung ist möglich. Kapazitäten und Specials immer aktuell halten. Typische Herausforderungen im Gastro-Alltag Besonders auffällig ist, dass in der Gastronomie immer wieder die gleichen Kritikpunkte auftauchen. Hier eine kurze Übersicht mit passenden Lösungen: Wartezeiten Kritik: unnötig langes Warten auf Platz, Bestellung oder auf die Rechnung. Lösung: Reservierungsfenster staffeln Stoßzeiten einplanen Info über Wartezeit kommunizieren Bezahlmöglichkeit am Platz Freundlichkeit und Aufmerksamkeit Kritik: unaufmerksamer Service, knappe Antworten.  Lösung: Tischzuordnung im Team klar regeln kurze Standardsätze trainieren Blickkontakt aufrecht erhalten proaktive Nachfragen-Runden Temperatur der Speisen und ihre Konsistenz Kritik: lauwarm, durchgeweicht, inkonsistente Qualität Lösung: Trennung von kalten und heißen Speisen Rasches Servieren von zubereitetem Essen Geschmack und Portionsgröße Kritik: fad, überwürzt, Portion zu klein oder zu groß. Lösung:  Rezept- und Portionsstandards einführen regelmäßige Verkostung, um Abweichungen festzustellen und zu beheben Hinweis „klein/normal/groß“ bei beliebten Gerichten machen. Sauberkeit Kritik: Schmutzige Tische, Sanitär oder Eingangsbereich. Lösung: Reinigungsrouten mit Zeitfenstern einführen Sichtkontrolle etwa alle 30 Minuten Verantwortliche für verschiedene Bereiche benennen Reinigungsprotokolle führen Preis-Leistung Kritik: viel zu teuer für das Erlebnis. Lösung:  klare Beschreibungen von Leistung und Preis auf der Karte transparente Zusatzpreise aufführen (z. B. doppelte Fleischportion, extra Knödel etc.) Tagesempfehlung sichtbar auf Tisch oder Speisekarte anbringen Geräuschpegel und Atmosphäre Kritik: zu laut, zu eng, zu wenig Licht Lösung:  Musiklautstärke anpassen (Gesprächslautstärke) Abstände zwischen den einzelnen Tischen prüfen punktuelle Beleuchtung ruhigere Bereiche kennzeichnen Lieferqualität und Vollständigkeit Kritik: kalt, ausgelaufen oder es fehlen Teile Lösung:  Verpackungsstandard einführen etabliertes Navigationssystem verwenden Testfahrten durchführen Ersatzregeln definieren Allergene und Sonderwünsche Kritik: unsichere Auskünfte, relevante Informationen waren nicht einsehbar Lösung:  Allergene auf Karte QR-Code zur aktuellen Liste mit allen wichtigen Angaben Ein geschulter Ansprechpartner pro Schicht sollte vor Ort sein. Abweichende Online-Infos Kritik: falsche Öffnungszeiten, alte Speisekarte, irreführende Fotos Lösung:  wöchentliche Überprüfung des Profils Datum bei Menüangeboten aktuelle Bilder ein Verantwortlicher für alle Profile  Rezensionen rechtssicher und professionell managen Der Umgang mit Reviews ist nicht einfach. Zumindest nicht, wenn Sie eine saubere und transparente Online-Reputation pflegen. Leider gilt: Fremde Bewertungen können Sie nicht selbst löschen. Egal, wie unangenehm oder negativ sie sind. Entfernen darf nur die Plattform oder der Verfasser selbst. Und die Bewertungsseiten löschen nur, wenn der Inhalt gegen Regeln oder geltendes Recht verstößt. In diesen Fällen können Sie eine Löschmeldung einreichen. Grundsätze beim Umgang mit Reviews Antworten Sie sachlich, freundlich und zeitnah. Optimal in einem Zeitrahmen von 24–48 Stunden.  Nennen Sie keine persönlichen Daten. Verzichten Sie auf Schuldzuweisungen und Diskussionen über den Preis.  Bieten Sie eine Lösung an. Entschuldigen Sie sich mit einer kurzen Erklärung und nennen Sie konkrete Schritte für eine direkte Kontaktaufnahme. Geltendes Recht und Plattform-Richtlinien Keine Vorzüge gegenüber der Bewertung anbieten Melden Sie rechtswidrige Inhalte. Dazu gehören etwa Beleidigung, Verleumdung, Bedrohung und Hass. Korrigieren Sie Falschangaben sachlich, ohne sensible Kundendaten offenzulegen. Achten Sie auf Datenschutz (DSGVO) Antworten Sie nur allgemein und nennen Sie keine Details. Diese können Sie bei direkter Kontaktaufnahme mit dem Rezensenten klären. Holen Sie sich bei Follow-ups die Einwilligung ein. Fordern Sie nur die notwendigsten Daten und ermöglichen Sie einen unkomplizierten Widerruf. Interner Ablauf Legen Sie im Vorfeld fest, wer in Ihrem Team welche Zuständigkeit hat. Wer prüft täglich Rezensionen, wer antwortet und wer entscheidet bei Kulanzfällen.  Leitfaden und Textbausteine können Ihnen das Antworten bei Standardfällen erleichtern. Zum Beispiel: Wartezeit, Temperatur, Service, Lieferfehler. Dokumentieren Sie alle wichtigen Fälle mit Screenshot, Link, Datum, Reaktion und Ergebnis. Diese Daten sind relevant bei Streitfällen. Einige Antwortbeispiele aus der Praxis Allgemein positiv: „Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir freuen uns, dass ...“  Konstruktiv kritisch: „Dankeschön für den Hinweis. Das entspricht natürlich in keiner Weise unserem Anspruch. Wir haben dies angepasst. Gerne klären wir Details unter (Kontaktmöglichkeit anbieten).“ Falsche Behauptung: „Nach sorgfältiger Prüfung konnten wir Ihren Fall nicht zuordnen. Melden Sie sich bitte unter folgender Telefonnummer (oder E-Mail), damit wir das klären können.“ Grenzüberschreitend: „Wir beantworten gerne Reviews und sind bereit, Probleme zu lösen. Allerdings melden wir beleidigende Inhalte. Für Klärung erreichen Sie uns unter (Kontaktmöglichkeit).“ Tipp: Rechtssichere Löschmeldung abgeben Wenn Sie eine Bewertung entfernen lassen möchten, aber unsicher sind, so lassen Sie die Löschmeldung von Onno Plus formulieren und vorlegen. Wir reichen eine rechtssichere Begründung mit passendem Regelbezug und sauberen Belegen ein. Das Beste: Die Bezahlung erfolgt erst nach erfolgreicher Löschung der Rezension.  Mehr echte Reviews gewinnen Authentische Rezensionen entstehen nach einem realen Erlebnis. Nicht durch Belohnungen. Gestalten Sie das Erlebnis für Ihre Gäste bewusst:  Entdecken (Profil & Fotos) Reservieren (einfach, zuverlässig) Ankommen (Begrüßung, Info über Wartezeit) Essen & Service (konstant, freundlich) Bezahlung und Verabschiedung (zügig, dezenter Hinweis auf Feedback) Nachbereitung (sofern möglich per Danke-Mail/SMS mit einer neutralen Bitte um ehrliche Rezension) Dadurch senken Sie Hürden, vollkommen ohne Druck. Und erhöhen gleichzeitig die Bereitschaft für echte Reviews. Weisen Sie Ihre Gäste dezent auf die Bewertungsmöglichkeit hin. Zum Beispiel: Vor Ort QR-Code am Tisch, auf der Rechnung oder am Ausgang. Nutzen Sie den Kurzlink mit klarer Call to Action. Mit einem Hinweis auf der Karte: „Ihr ehrliches Feedback hilft anderen bei der Entscheidung.“ Der Service fragt zum Abschied freundlich nach der Zufriedenheit, jedoch ohne Druck auszuüben.  Nach dem Besuch Danke-Mail oder SMS, sofern eine Opt-in-Erlaubnis vorliegt und die Daten bekannt sind. Optimalerweise 24 bis 48 Stunden nach dem Besuch. Neutrale Bitte um Meinung, ohne Vorteile, keinerlei Vorgaben. Bei Reklamationen die Situation erst lösen, danach um Review bitten. Online Kurze Anleitung auf der Webseite oder im Profil, wie „So bewerten Sie uns“ oder „Sagen Sie uns Ihre Meinung!“. Antworten Sie auf jede Rezension. Das zeigt Interesse und dass Ihnen Kundenfeedback wichtig ist. Wiederkehrende Gäste gezielt um Erfahrung bitten. Lokales SEO und Profilpflege Sichtbarkeit bringt gleichzeitig auch Stimmen. Halten Sie deswegen Ihr Google-Profil aktuell:  Name/Adresse/Telefon Öffnungszeiten (inkl. Feiertage und Urlaub) Reservierungslink Speisekarte aussagekräftige Fotos und weitere relevante Informationen hinzufügen Weitere Tipps:  Antworten Sie zeitnah auf jede Bewertung. (Mit Ausnahme jener, für die Sie eine Löschmeldung abgegeben haben.) Gleichen Sie Daten auf Tripadvisor, Facebook, Reservierungstools und verwendeten Lieferdiensten ab.  Planen Sie einen wöchentlichen Profilcheck und benennen Sie eine verantwortliche Person. Dadurch bleiben Infos verlässlich und Erwartungen realistisch. Fazit Auch Gastronomiebetriebe sollten ihre Online-Reputation aktiv pflegen. Denn Kundenfeedback beeinflusst die Sichtbarkeit in der lokalen Suche. Und hat auch direkten Einfluss auf die Auslastung. Dabei zählen teils andere Kriterien als im Onlinehandel: Gäste bewerten häufig Wartezeiten, Service, Ambiente, Sauberkeit sowie Temperatur und Konsistenz der Speisen. All das prägt den Sterne-Schnitt. Im Liefergeschäft kommen Pünktlichkeit und Vollständigkeit der Bestellung hinzu. Entscheidend ist ein rechtssicheres Vorgehen, ergänzt um regelmäßiges Monitoring und, wo nötig, schnelle Verbesserungen im Betrieb.

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Influencer-Marketing für bessere Bewertungen: Tipps und Risiken

Die Markenkooperation mit Content-Erstellern eignet sich, um mehr echte Bewertungen zu sammeln. Denn Vertrauen und Reichweite führen zu Käufen. Aber: Es gibt klare Spielregeln. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Tipps und Risiken kompakt zusammengetragen, damit Ihre Kampagnen wirksam und rechtssicher laufen. Was ist Influencer-Marketing für Rezensionen? Anders, als vielleicht vermutet, geht es hier nicht um bezahlte Reviews. Creator machen Ihr Angebot sichtbar und glaubwürdig. Die Kunden testen selbst und bewerten im Anschluss aus freien Stücken. Der Hebel liegt in der Customer Journey: Influencer-Content macht neugierig. Landingpage und Angebot überzeugen und sogenannte After-Sales-Touchpoints (beispielsweise Dankesmail mit rechtssicherer Bitte um Feedback) senken die Hürde zur Bewertung.  Wichtig ist die Trennung von Kooperation und Rezension. Der (bezahlte) Influencer darf nur Ihren Artikel vorstellen, Vorteilsaktionen kommunizieren und seine ehrliche Meinung sagen. Die späteren Kundenbewertungen entstehen unabhängig davon. Ohne Gegenleistung, ohne Vorgaben und ohne Druck. Recht und Kennzeichnung Transparenz ist Pflicht. Jede bezahlte oder anderweitig vergütete Zusammenarbeit gilt als Werbung. Und muss als solche klar erkennbar sein. Das gilt für Beiträge, Storys und Videos gleichermaßen. Unabhängig von Form, Plattform und Reichweite. Generell gilt: Am Anfang des Contents muss gut sichtbar eine Kennzeichnung erfolgen. In der gleichen Sprache wie der Beitrag selbst. Ziehen Sie eine Trennlinie zwischen Kooperation und Rezension. Das heißt, dass Sie mit dem Influencer keine Gegenleistung für gute Bewertungen vereinbaren. Gutscheine, Rabatte oder Gewinne dürfen nicht an ein Feedback gekoppelt sein. Erlaubt ist lediglich eine neutrale Bitte um ein Review. Die Plattformen verbieten bezahlte Rezensionen. Ein Verstoß führt zu Löschungen oder Kontosperrung. Beachten Sie den Datenschutz, wenn Sie Kundendaten sammeln. Das heißt: Double Opt-in für E-Mail, klare Hinweise auf Widerruf, speichern Sie nur notwendige Daten. So kennzeichnen Sie richtig Direkt am Anfang des Posts „Werbung“ oder „Anzeige“ schreiben. In Storys die Kennzeichnung in jeder Sequenz. Groß genug und sichtbar einblenden. In Videos sollte die Kennzeichnung mündlich und schriftlich erfolgen. Affiliate-Links zusätzlich mit „Affiliate-Link“ oder „Provisions-Link“ kenntlich machen. Modelle der Zusammenarbeit UGC als Service, bezahlte Creator-Inhalte für Ihre Kanäle Bei diesem Format produziert ein Dienstleister/Creator Content für Sie nach Vorgabe. Diesen veröffentlichen und kontrollieren Sie auf Ihren Kanälen bzw. Plattformen.  Vorteil: Die Nutzungsrechte liegen bei Ihnen; verschiedene Versionen für unterschiedliche Formate sind möglich; Sie bestimmen den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Bezahlte Beiträge auf dem Kanal des Influencers Die Reichweite der Posts und die erreichte Zielgruppe sind abhängig vom Creator. Vorteil: Schnelle Sichtbarkeit; messbare Peaks;  Nachteil: Eingeschränkte Kontrolle über Kommentare und Community-Dynamik auf dem fremden Kanal. Produktsampling Bei diesem Modell schicken Sie kostenlose Muster, der Influencer entscheidet eigenständig über die Berichterstattung.  Vorteil: Eine hohe Glaubwürdigkeit, häufig gefolgt von einem ehrlichen Feedback. Nachteil: Keine Garantie auf verwertbaren Content; geringe Planbarkeit. Affiliate und Gutscheincodes (ohne Review-Kopplung) In diesem Fall erhält der Creator einen Tracking-Link oder Code, den er nach Absprache in Beiträgen oder Videos veröffentlicht. Bei Käufen erhält er eine Provision.  Vorteil: Die Aktion ist messbar und risikoarm.  Wichtig: Legen Sie vorab Limits und Laufzeiten fest. Ambassador-Programm, längerfristige Partnerschaft Optimal geeignet, wenn Sie gerade Ihre Marke oder Vertrauen aufbauen wollen. Die Zusammenarbeit geht über mehrere Monate hinweg. Es gibt feste Content-Slots und Events.  Vorteil: steigende Konversion Live Shopping und Events Creator moderieren Live-Sessions, online oder offline.  Vorteil: Hohe Interaktion, direkte Verkäufe. Nachteil: Live ist unplanbar. Machen Sie einen Probelauf; legen Sie Moderationsrichtlinien fest. Risiken und Stolperfallen 1. Verdeckte Werbung Wenn Ihre Kooperationen nicht klar als Werbung gekennzeichnet sind, ist das unlauter (UWG).  Mögliche Folgen: Abmahnungen, Bußgelder, Vertrauensverlust.  Regel: Kennzeichnung immer sichtbar anbringen, eindeutig, in derselben Sprache wie der Beitrag. 2. Verstoß gegen Plattformregeln Google, Amazon & Co. verbieten bezahlte Rezensionen. Wer trotzdem „Rabatt gegen Sterne“ gewährt, riskiert Löschungen, Kontosperren und unter Umständen eine negative Online-Reputation. 3. Gekaufte oder gesteuerte Reviews „Nur positiv“, „mind. 4 Sterne“, „Formulierungsvorgaben“ → all dies ist absolut tabu. Das Ganze zerstört Glaubwürdigkeit und kann unter Umständen rechtliche Folgen haben. Erlaubt ist nur eine neutrale Bitte um Feedback nach einem echten Kauf. 4. Falscher Creator-Fit Unpassende Zielgruppe, fehlende Glaubwürdigkeit oder kontroverse Historie führen schnell zu Gegenwind bis zum Shitstorm. Prüfen Sie vorab: Werte, Tonalität, vergangene Kooperationen, Kommentarspalten, Zielgruppe. 5. Schlechte Briefings und fehlende Rechte Unklare Botschaften, fehlende Freigaben oder offene Nutzungsrechte können in Ärger enden. Oder aber in Content, den Sie nicht verwenden können.  Regeln Sie deswegen Deliverables, Lieferfristen, Korrekturschleifen, Nutzungsdauer, Kanäle, Paid-Ads-Rechte.  6. Datenschutzverstöße Zum Versenden von E-Mails an Ihre Kunden brauchen Sie eine Einwilligung (Double-Opt-in), und klare Hinweise auf Widerruf. Ansonsten können diese Verstöße gegen die DSGVO Geld und Vertrauen kosten. 7. Abhängigkeit von Einzelpersonen Wenn ein Gesicht ausfällt oder negativ auffällt, steht die komplette Kampagne still. Streuen Sie deswegen Risiken: Verteilen Sie die Aktion auf mehrere Creator, setzen Sie auf wechselnde Formate und stärken Sie eigene Kanäle.  8. Blindflug bei den Kennzahlen Ohne sauberes Tracking bleibt unklar, was wirkt. Richten Sie deswegen UTM-Parameter ein, erstellen Sie eine Landingpage und halten Sie den Post-Purchase-Ablauf ein. Messen Sie auch Reichweite, Klicks, Käufe, Review-Rate und die Stimmung der Rezensionen.  9. Rabattcodes im Umlauf & schrumpfende Marge Gutscheincodes können rasch in Schnäppchen-Foren landen. Das kostet Umsatz und verwässert, woher Verkäufe wirklich kommen. Gegenmaßnahmen: feste Laufzeiten, Höchstgrenzen pro Code, individuelle Codes je Creator, klare Regeln für Stornos und Rückgaben. 10. Live-Risiken Live-Shopping ohne Moderationsleitlinien wird schnell chaotisch. Falsche Aussagen, überzogene Versprechen oder unklare Retourenregeln können Beschwerden nach sich ziehen. Deswegen gilt: Machen Sie einen Probelauf; legen Sie Moderationsrichtlinien fest; planen Sie einen Krisenverlauf.  Tipps in Kürze Creator passend zu Ihrer Zielgruppe wählen Vertrag aufsetzen, in dem etwa Deliverables, Nutzungsrechte und Kennzeichnung geregelt werden. Klare Vorgaben und Freigabeschleifen verfassen. Werbung eindeutig kennzeichnen. Keine Vorteile für Rezensionen anbieten, nur neutrale Bitte um Feedback nach Kauf.  Tracking einrichten Rabattcodes schützen Datenschutz beachten Fazit Richtig eingesetzt kann Influencer-Marketing Ihnen dabei helfen, mehr positive Rezensionen zu erzielen. Denn Vertrauen, Reichweite und gute Inhalte führen zu echten Käufen. Entscheidend sind jedoch eine klare Kennzeichnung, saubere Verträge, passende Influencer und eine neutrale Bitte um ehrliches Feedback.

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Positive Bewertungen fördern: Kampagnen-Ideen

Gute Rezensionen stärken Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz. Statt einfach abzuwarten, dürfen Sie 2025 jedoch aktiv für mehr positives Kundenfeedback sorgen. Und zwar regelkonform, neutral und komplett ohne Anreize. Die folgenden Ideen zeigen, wie Sie den passenden Moment wählen, es den Verbrauchern so einfach wie möglich machen und mit kleinen Tests nachhaltig mehr echte Stimmen gewinnen. Plattform-Regeln: Das ist erlaubt Jede Bitte um Bewertung muss, ebenso wie die Formulierung der Reviews selbst, zu den Richtlinien der jeweiligen Plattform passen.  Google Hier ist es erlaubt, die Kunden neutral um Bewertungen zu bitten. Machen Sie keine Stern-Vorgabe und bieten Sie keinerlei Anreize an. Verstöße können zu Warnhinweisen und unter Umständen auch zu Einschränkungen führen.  Yelp Hier ist es untersagt, aktiv um Rezensionen zu bitten. Sie können stattdessen Ihr Bewertungsprofil öffentlich auf Ihrer Webseite oder anderen Profilen sichtbar machen. Anreize in jeglicher Form sind ebenfalls verboten. Das Ziel von Yelp ist es, Reviews organisch entstehen zu lassen. Umgesetzt in der Praxis heißt dies, dass Sie Ihr Profil pflegen und freundlich auf Feedback antworten sollten. Amazon Die Plattform erlaubt neutrale Bitten um Produktrezensionen. Auch hier sind keine Sterne-Vorgaben oder vorgegebene Formulierungen gestattet. Außerhalb der Webseite darf kein Kontakt mit dem Kunden aufgenommen werden. Verzichten Sie auch auf Verpackungsbeileger mit Bewertungsdruck. ProvenExpert Aktives Einholen von Rezensionen ist zulässig. Sofern kein Einfluss auf den Inhalt erfolgt und eine rechtssichere Einwilligung besteht.  Was heißt "regelkonform"? Eine Bewertungsbitte per E-Mail, WhatsApp oder SMS gilt als Werbung. Dafür müssen Sie in der Regel vorab eine nachweisbare Einwilligung des Kunden einholen. Zwar existiert mit § 7 Abs. 3 UWG die sogenannte Bestandskunden-Ausnahme. Allerdings lässt sich diese nicht immer anwenden. Sie passt primär für Werbung zu ähnlichen Produkten aus dem eigenen Sortiment. Für reine Bewertungsanfragen ist sie meist nicht geeignet. Zusätzlich gelten die DSGVO-Pflichten: Detailliert informieren, Einwilligung der Kunden notieren und ihnen einen Widerruf jederzeit und komplikationslos ermöglichen. Was steckt hinter dem Begriff „Opt-in“? Der Kunde muss vorab aktiv zustimmen, um Bewertungsanfragen zu erhalten. Sie können die Einwilligung beispielsweise in Form einer unmarkierten Checkbox mit einer klaren Formulierung während des Kaufabschlusses einholen. Optimal, wenn Ihr System gleichzeitig eine Bestätigungs-E-Mail versendet, in welcher der Kunde noch einmal seinen Entschluss bestätigt. Dokumentieren Sie diese Informationen und respektieren Sie, falls die Einwilligung widerrufen wird.  Der beste Moment für eine Bitte um Rezension Der beste Zeitpunkt ist direkt nach Lieferung oder Leistung – so fällt die Bewertung leicht und bleibt echt. Nach einer Lieferung oder Leistung Kauf: 7 bis 14 Tage nach Zustellung Dienstleistung: unmittelbar nach Abnahme oder spätestens am Folgetag. Beratung: nach dem ersten sichtbaren Ergebnis. Nach erfolgreichem Kundensupport Nur bei einem eindeutig abgeschlossenen Fall, nicht während der Klärung. Nach Beantwortung einer Kundenanfrage. Vor Ort Dezent mit QR-Code oder einem Link, welcher sichtbar in der Nähe der Kasse oder Theke ausliegt. Machen Sie keinen Druck, keine Bitte um 5 Sterne. Keinen Vorteil versprechen. Erinnerung mit Augenmaß Ein freundlicher Hinweis nach einigen Tagen ist in Ordnung, belassen Sie es danach jedoch dabei. Abmeldemöglichkeit immer anbieten. Situationen, in denen Sie nicht fragen sollten Offene Reklamationen, Lieferverzug, ungeklärte Rechnungen. Direkt nach Produktlaunch ohne reale Nutzungserfahrung. Wenn die Bewertungsplattform aktives Bitten untersagt, wie etwa Yelp. Kanäle und Vorlagen Wählen Sie für die Kontaktaufnahme bevorzugt den Kanal, den der jeweilige Kunde ohnehin nutzt. Halten Sie die Bitte kurz, formulieren Sie neutral und bieten Sie keinen Vorteil an.  Per E-Mail Wann: 7 bis 14 Tage nach Lieferung. So kann der Kunde Ihr Produkt ausreichend nutzen und sich ein Bild davon machen. Vorteil: Platz für Link, Hinweise, Opt-out. Kurzvorlagen Beispiele: Vorlage 1: Nach Lieferung Betreff: Ihr Feedback zu (Produkt) Text: Vielen Dank für Ihre Bestellung bei Firma XYZ. Darf ich Sie um eine kurze Bewertung bitten? Ihr Feedback hilft uns, besser zu werden. (Bewertungslink) Vorlage 2: Direkt nach Service oder Termin Betreff: Wie war Ihr Termin bei Firma Müller? Text: Schön, dass Sie heute bei uns waren. Teilen Sie Ihre Erfahrung in wenigen Worten. Ganz neutral und fair. (Bewertungslink) Vorlage 3: Nach einem gelösten Supportfall Betreff: Konnten wir Ihnen zufriedenstellend helfen? Text: Ihr Anliegen zu (Ticket/Produkt) ist gelöst. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.  (Bewertungslink) Messenger (beispielsweise WhatsApp oder SMS) Wann: Direkt nach Termin/Abnahme oder nach einem gelösten Supportfall. Halten Sie die Nachricht kurz. Kurzvorlagen: Vorlage 1: Vielen Dank für Ihren Einkauf bei Firma XYZ. Darf ich um Ihr kurzes Feedback bitten? (Bewertungslink). Vorlage 2: Schön, dass Sie heute bei Firma XYZ waren. Teilen Sie Ihre Erfahrung mit wenigen Worten. (Bewertungslink). Vorlage 3: Ihr Anliegen zu (Ticketnummer/Produktname) ist gelöst. Ihre Meinung hilft uns, besser zu werden. (Bewertungslink) QR-Code Wo: Kasse, Theke, Servicefahrzeug, Auftragsbestätigung, Rechnung Üben Sie keinen Druck aus, ermöglichen Sie dem Kunden lediglich, unkompliziert sein Feedback abzugeben. Auftragsunterlagen & Bestätigungsseiten Legen Sie einen Flyer bei oder drucken Sie einen kurzen, neutralen Hinweis auf den Bon. Danke-/Bestätigungsseite: Nach dem Online-Kauf können Sie einen schlichten Button einblenden mit der Aufschrift „Erfahrungen teilen“. Zufriedenheit noch vor der Bitte erzeugen Sorgen Sie bereits vor dem Kauf dafür, dass Ihre Kunden zufrieden sind. Mit der richtigen Umsetzung können Sie sich dadurch auch von Ihren Mitbewerbern abheben. Hier sind einige Tipps: Beschreiben Sie detailliert Ihre Produkte oder Dienstleistungen.  Richten Sie einen Mini-Guide oder FAQ ein, in welchem Sie häufig gestellte Fragen ausreichend beantworten. Erstellen Sie bei Bedarf einen Mini-Guide. Geben Sie kurze Nutzenimpulse, bevorzugt mit Screenshot oder Video. Legen Sie einen Flyer mit klaren Nutzungstipps ins Paket oder verlinken Sie diese als PDF. Tipp: Erinnern Sie vor Ort nur dezent. Platzieren Sie QR-Code oder Link sichtbar, üben Sie keinen Druck aus und bieten Sie keinerlei Anreize. A/B-Tests statt Bauchgefühl Wenn Sie mehr authentische Bewertungen haben möchten, sollten Sie nicht raten, sondern testen. Finden Sie durch A/B-Experimente heraus, welche Form der Einladung besser funktioniert. Starten Sie klein: nur zwei Varianten und ein begrenzter Zeitraum. Nach der Auswertung sollten Sie dann entscheiden und diese Variante konsequent übernehmen. So setzen Sie einen Test auf: Definieren Sie ein Ziel. Möchten Sie nur die Klickrate auf den Bewertungslink tracken oder auch die tatsächlich abgegebenen Reviews? Ändern Sie nur eine Variable. Wie etwa die Betreffzeile, den Versandzeitpunkt oder aber die Position des Links.  Wählen Sie mindestens 200–300 Empfänger pro Variante aus, damit Sie verwertbare Ergebnisse erhalten. Begrenzen Sie die Dauer der Aktion. Zwei Wochen reichen vollkommen aus.  Das sollten Sie messen: Ob die Nachricht ankommt (Zustellrate) Ob der Betreff wirkt (Öffnungsrate) CTA/Link sichtbar? (Klickrate) Anzahl tatsächlich abgegebener Rezensionen (Review-Rate) Abmeldungen Fazit Im Jahr 2025 können Sie durch gezielte Kampagnen positives Kundenfeedback fördern. Achten Sie nur darauf, die Richtlinien der jeweiligen Plattform einzuhalten. Ihre Bitte muss immer neutral und ohne Gegenleistung formuliert sein. Holen Sie sich vorab die Einwilligung Ihrer Kunden ein. Wählen Sie den Zeitpunkt klug: direkt nach der Lieferung, nach erbrachter Leistung oder nach einem gelösten Supportfall. Machen Sie es den Konsumenten zudem so einfach wie möglich. Dazu gehören etwa ein mobil optimierter Link und kurze Leitfragen. Zum Beispiel: „Wie zufrieden sind Sie mit …?“ Erinnern Sie nur ein einziges Mal freundlich. Auf diese Weise wächst der Anteil aktueller, glaubwürdiger Reviews planbar und nachhaltig.

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Präventive Maßnahmen gegen negative Bewertungen: Checkliste für Unternehmen

Über kurz oder lang muss sich fast jeder Unternehmer mit schlechten Rezensionen auseinandersetzen. Diese sind nicht immer Fake, sondern entstehen oft aus verschiedenen Gründen. Häufig liegen Missverständnisse vor, die Ansprechpartner in der Firma sind nicht erreichbar oder der gesamte Ablauf ist holprig. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie diesen Beiträgen jedoch entgegenwirken. Senken Sie das Risiko für 1-Stern-Bewertungen mit unseren Tipps spürbar. Warum schlechte Rezensionen jedem Unternehmen Schaden zufügen können Viele Interessenten informieren sich vor dem Kauf über Produkt und Anbieter. Schlechte Bewertungen bremsen Vertrauen und wirken sich auf Klicks, Anfragen, Umsatz und Sichtbarkeit in der Suche aus. Kommentare prägen Erwartungen. Das heißt: Wer Negatives liest, kommt skeptischer oder gar nicht. Entscheidend ist daher Ihre Reaktion auf diese Beiträge: Antworten Sie zügig, wertschätzend und lösungsorientiert. Dadurch zeigen Sie, dass Sie aus Kritik lernen und aktiv an der Lösung arbeiten. Rechtzeitig Maßnahmen ergreifen 1. Erwartungen klar kommunizieren Es ist wichtig, dass Sie bei Ihren Produkten oder Dienstleistungen Leistung, Ablauf, Preise und Erreichbarkeit klar definieren und benennen. Unabhängig davon, ob Sie nur online verkaufen oder ein Ladengeschäft vor Ort betreiben. Hinterlegen Sie auf Ihrer Webseite und Ihren Profilen relevante Informationen, realistische Liefer- oder Terminfenster und transparente Widerrufsregeln. Häufig auftretende Missverständnisse können Sie als FAQ beantworten. Versprechen Sie nur, was Sie sicher halten können. Treten unvorhergesehene Lieferprobleme auf, informieren Sie den Kunden umgehend proaktiv.  2. Zuständigkeiten und Reaktionszeit festlegen Haben Sie Mitarbeiter? Dann legen Sie intern fest, wer im Team regelmäßig neue Bewertungen überprüft, sie beantwortet und bei Bedarf Verstöße meldet. Halten Sie diese Rollen schriftlich fest. Definieren Sie auch ein Reaktionsziel, wie etwa „innerhalb von 24 bis 28 Stunden“. Ein kurzer Antwortleitfaden mit Beispielen, Tonalität, Kontaktweg und Eskalationsstufen erleichtert Ihnen und Ihren Mitarbeitern den Umgang mit kritischen Reviews.  3. Fehlerquellen erkennen und abstellen Aus Rezensionen können Sie gezielt lernen. Sammeln Sie wiederkehrende Kritik, bewerten Sie deren Häufigkeit und stellen Sie die Ursache ab. Nicht nur das Symptom. Legen Sie für jede Korrektur Verantwortliche und Fristen fest und dokumentieren Sie die Maßnahme. Prüfen Sie im Anschluss, ob das jeweilige Thema in neuen Bewertungen noch einmal auftaucht. Falls dies der Fall ist, sollte man so lange nachbessern, bis die Achillesferse endgültig ausgemerzt ist. 4. Rechtliches sauber regeln Vermeiden Sie Ärger und machen Sie sich rechtlich nicht angreifbar. Mit diesen Tipps wirken Sie professionell: Dokumentieren Sie die Einwilligung für Bewertungseinladungen. Impressum und Datenschutz müssen leicht auffindbar sein Keine Gegenleistung für positive Reviews anbieten Personenbezogene Daten nie in Antworten nennen 5. Bewertungen richtig einholen Bitten Sie zufriedene Kunden neutral um ein Feedback. Sie dürfen dabei aber keine Vorgaben machen und auch keinerlei Vorteile anbieten. Versenden Sie zum passenden Zeitpunkt (beispielsweise 7 Tage nach Lieferung) maximal eine Einladung. Erleichtern Sie den Zugang zur Bewertungsseite, indem Sie den Link bzw. QR-Code leicht zugänglich machen. 6. Monitoring und Frühwarnsignale Aktivieren Sie die Benachrichtigungsoption der Bewertungsportale und prüfen Sie täglich kurz neu eingegangene Rezensionen. Eine wöchentliche Auswertung ist ebenso empfehlenswert. Bei Bedarf können spezialisierte Monitoring-Dienstleister Ihnen bei dieser Aufgabe helfen. Handeln Sie sofort, wenn Warnsignale auftreten. Beispielsweise, bei ungewöhnlichen Review-Wellen, vielen identisch klingenden 1-Stern-Beiträgen oder gleichförmigen Formulierungen. Reviews lassen sich nicht selbst löschen Fremde Rezensionen, so unangenehm sie auch sein mögen, lassen sich nicht eigenmächtig entfernen. Löschen kann nur die Plattform oder aber der Verfasser selbst. Portale wie Google oder Yelp greifen nur bei Verstößen ein. Zum Beispiel bei Beleidigungen, der Preisgabe personenbezogener Daten, nachweislich falschen Tatsachen, Manipulation, Bedrohung oder Interessenkonflikten. Melden Sie bei Bedarf den Beitrag und geben Sie den Grund der Löschung an. Liegt offensichtlich ein Verstoß gegen die Richtlinien oder geltendes Recht vor, wird das Feedback meist innerhalb kurzer Zeit gelöscht. Wenn Prävention nicht reicht Wenn trotz aller Vorkehrungen und guter Vorbereitung eine Rezension aus dem Ruder läuft, können wir von Onno Plus Ihnen unkompliziert weiterhelfen. Folgendes übernehmen wir für Sie: Prüfung und Einschätzung: Liegt ein Verstoß gegen Richtlinien oder geltendes Recht vor? Welche Belege sind für eine erfolgreiche Entfernung nötig? Rechtssichere Löschmeldung: Wir versenden eine klar begründete Löschmeldung, mit Nachweisen und sauberer Dokumentation, direkt an die richtige Stelle der betroffenen Plattform.  Nachfassen und Verlauf steuern: Wir behalten den Status im Blick, halten Fristen ein und widersprechen bei Bedarf mit Begründung. Ihr Vorteil Weniger Zeitaufwand, Sie können sich Ihrem Tagesgeschäft widmen. Höhere Chancen, dass problematische Beiträge geprüft und entfernt werden.  Sie zahlen nur bei einer erfolgreichen Löschung der Rezension. Fazit Prävention ist der stärkste Schutz vor 1-Stern-Bewertungen. Wer Produkt- und Leistungsinfos klar kommuniziert, erreichbar ist und auch zügig hilft, beugt Frust bei den Kunden vor. Deswegen ist es wichtig, Problemstellen aktiv zu beheben, Standards im Service zu erfüllen und nur realistische Zusagen zu machen. Dadurch entstehen weniger enttäuschte Erwartungen. Neutrale Review-Einladungen bringen echte Stimmen.  Aktivieren Sie die Benachrichtigungsoption auf den Bewertungsseiten und reagieren Sie zügig auf kritische Stimmen. Dadurch schützen Sie Ihre Online-Reputation und mindern die Gefahr schlechter Rezensionen. Und bei Bedarf unterstützt Onno Plus Sie mit sauber begründeten Löschmeldungen.

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Bewertungsmonitoring einrichten: Kostenlose vs. bezahlte Tools

Rezensionen beeinflussen Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz. Mit Bewertungsmonitoring behalten Sie als Unternehmer Reviews über alle wichtigen Portale im Blick. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Betriesgröße und der Zahl der von Ihnen genutzten Plattformen ab.  Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zu diesem Thema zusammengetragen. Was versteht man unter dem Begriff? Bewertungsmonitoring, häufig auch unter den Namen „Reputationsüberwachung“ oder „Bewertungs-Tracking“ bekannt, bezeichnet den Prozess, neue und bestehende Online-Rezensionen systematisch zu sammeln und zu bewerten. Auch das Auswerten und Beantworten gehört dazu. Und zwar über alle wichtigen Portale hinweg, wie beispielsweise Google, ProvenExpert, Amazon und Yelp. Ziel ist es, früh auf Reviews zu reagieren und aus Feedback zu lernen.  Ziele auf einen Blick: Früherkennung: Negative oder falsche Beiträge rechtzeitig sehen. Richtig reagieren: Kurz, sachlich und lösungsorientiert antworten. Lernen & verbessern: Muster identifizieren, interne Maßnahmen in die Wege leiten. Nachweise sichern: Für Meldungen Belege und Verlauf akribisch dokumentieren. Was im Allgemeinen dazugehört: Benachrichtigungen/Alerts bei Eingang neuer Rezensionen aktivieren Zuständigkeiten und Reaktionszeiten definieren Antwortleitfäden und Eskalationsregeln festlegen Zentrale Übersicht (Dashboard/Sheet) mit Links, Screenshots und Status. Jeder Verantwortliche im Team sollte Zugriff darauf haben. Warum lohnt es sich für Unternehmen? Ein positives Reputationsimage entsteht nicht zufällig. Nur wenn Sie Bewertungen bewusst beobachten und zügig darauf reagieren, gewinnen Sie Vertrauen. Zudem vermeiden Sie Schäden und lernen aus Kritiken. Das Ganze könnte man weniger als Marketing betrachten, vielmehr als solide Kundenpflege.  Ein paar Beispiele, warum Bewertungsmonitoring für Firmen jeglicher Größe wichtig ist: Schneller reagieren, Ärger vermeiden Nur wer täglich einen Blick auf neue Beiträge wirft, erkennt Probleme rechtzeitig. Somit lassen sich auch viele Missverständnisse klären. Eine kurze, respektvolle Antwort innerhalb von 24–48 Stunden zeigt Interesse. Und nimmt oft die Schärfe aus der Situation. Mehr Anfragen, weil Vertrauen sichtbar wird Aktuelle, ehrliche Bewertungen helfen Interessenten bei der (Kauf-)Entscheidung. Ein gepflegtes Firmenprofil mit Antworten wirkt verbindlich und erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anruft oder eine Anfrage schickt. Qualität verbessern, statt nur Symptome zu besprechen Tauchen wiederholt Hinweise auf, kann dies als ein Frühwarnsystem gewertet werden. Wie etwa: „Telefon schlecht erreichbar“, „lange Wartezeit“, „unübersichtlicher Ablauf“. Wer solche Muster sammelt und intern bespricht, kann Prozesse verbessern oder optimieren. Was sich wiederum auf künftige Reviews auswirkt.  Rechtzeitig eingreifen, wenn Regeln verletzt werden Nicht jede negative Meinung ist unzulässig. Aber bei Beleidigungen, falschen Tatsachen oder fremden Daten sollten Sie handeln. Mit Dokumentation (beispielsweise in Form von Screenshots) und einer sauberen Meldung steigen die Chancen, dass eine Plattform eingreift. Tipp: Kein Tool und kein externer Dienstleister kann fremde Bewertungen einfach löschen. Verstößt eine Rezension gegen Richtlinien oder Recht, melden Sie sie über das jeweilige Portal. Oder holen Sie Onno Plus dazu: Wir prüfen den Fall, formulieren eine fundierte, rechtssichere Löschmeldung mit Belegen und begleiten den Prozess bis zur Entscheidung der Plattform. Kostenlose Lösungen Nahezu alle größeren Bewertungsplattformen bieten E-Mail-Benachrichtigungen und verfügen über ein einfaches Dashboard. Damit ist bereits ein grundlegendes Monitoring möglich. Ein kostenloses Portal, um mehrere Review-Webseiten gleichzeitig zu überwachen, gibt es praktisch nicht. Wenn Sie mehrere Standorte oder Seiten bündeln wollen, müssen Sie meist auf bezahlte Dienstleister zurückgreifen. Es gibt jedoch einige Tipps, wie Sie dennoch für „lau“ Rezensionen überwachen können, die Sie auf verschiedenen Webseiten erhalten: Aktivieren Sie Portal-Benachrichtigungen. Dadurch erhalten Sie eine Meldung per E-Mail, sobald jemand ein Review für Ihr Unternehmen abgibt. Ordnen Sie Ihr Postfach, sodass die Meldungen beispielweise in einem speziell dafür angelegten Ordner erscheinen. Planen Sie eine wöchentliche Routine ein, um neue Bewertungen zu sichten und bei Bedarf darauf zu reagieren. Bezahlte Tools 1. Birdeye Der Anbieter bündelt Rezensionen von vielen Bewertungsportalen und spielt sie übersichtlich in einem Dashboard aus. Besonders geeignet für Firmen mit mehreren Standorten.  Vorteile: KI-gestützte Plattform Zentrale Review-Überwachung Nachteile: Preise sind nicht transparent und werden oft als eher hoch wahrgenommen. Die Einrichtung wird von vielen Nutzern als schwierig empfunden. 2. Yext Das Tool verwaltet Bewertungen und Listings zentral und ist in der Lage, Stimmungen auszuwerten. Vorteile: Workflow für viele Standorte Mehrsprachige Multi-Location-Set-ups Nachteile:  Kostspielig für kleine Firmen Preise steigen mit der Anzahl an Features und Standorten 3. ProvenExpert Deutscher Anbieter mit Fokus auf den DACH-Raum. Die Seite sammelt eigene Kundenfeedbacks, kann jedoch auch Reviews von anderen Portalen abrufen. Vorteile: DSGVO-konform Einfache Einladungen und Umfragen sind möglich Nachteile: Einbindung der Widgets sollte DSVGO-konform erfolgen. Missbrauch ist, wie bei vielen anderen Bewertungsseiten auch, ein generelles Risiko. 4. Reputation Seite für Rezensionen, Listings, Social und Umfragen. Liefert Analysen und individuelle Reports.  Vorteile: Umfangreiche Auswertungen und Reporting Viele Quellen in einem Tool Nachteile: Funktionen richten sich an größere Organisationen Preise sind nicht öffentlich einsehbar 5. Uberall Revies Der Dienstleister wurde in Berlin gegründet und ist für Unternehmen mit vielen Standorten geeignet. Vorteile: Übersichtliches Multi-Location-Handling KI-gestützte Antwortvorschläge Nachteile: Wird von vielen Nutzern als zu teuer empfunden Worauf Sie bei der Wahl achten sollten Definieren Sie zuerst Ihre Mindestanforderungen:  Wie viel Zeit wollen Sie investieren? Wie viele Portale sollen abgedeckt werden? Welche Informationen möchten Sie auf einen Blick erhalten? Wenn Sie lediglich ein oder zwei Seiten beobachten wollen, reichen oft die kostenlosen Tools der Plattformen aus. Aktivieren Sie dort die Benachrichtigungen und definieren Sie klare Reaktionsregeln.  Sobald mehrere Standorte oder Portale ins Spiel kommen, lohnt sich ein kostenpflichtiger Multi-Monitoring-Dienst. Gerade am Anfang ist hier die Lernkurve spürbar höher und zeitintensiv, da Integrationen, Rollen, Arbeitsabläufe, Vorlagen und Berichte eingerichtet werden müssen. Langfristig sparen Sie sich jedoch damit viel Zeit, da Antworten, Eskalationen und Reports zentral laufen. Kostenlos vs. kostenpflichtig Die Unterschiede auf einen Blick:  Kostenlos: nur einzelne Portale, manuelle Checks, einfache E-Mails, überschaubare Einrichtung. Kostenpflichtig: zentrales Dashboard, Automatisierungen, Rechteverwaltung, API, Support und aussagekräftige Analysen. Leitfaden für die Einrichtung Kostenlos: E-Mail-Benachrichtigung einrichten Kostenpflichtig:  Datenquellen verbinden Rollen festlegen relevante Portale sammeln Datenschutz und Einwilligungen klären Ziele definieren Antwortvorlagen erstellen Benachrichtigungen setzen Reporting-Rhythmus festlegen Fazit Gerade wenn es um Ihren digitalen Ruf geht und Sie Umsatz sichern wollen, ist Bewertungsmonitoring Pflicht. Ein oder zwei Portale können Sie über die seiteninternen Benachrichtigungen abdecken. Sobald jedoch mehrere Firmenstandorte oder viele Plattformen hinzukommen, zahlt sich ein kostenpflichtiger Dienst aus. Die Lernkurve bei Anbietern für Multimonitoring ist gerade in der Anfangszeit höher, weil Integrationen, Rollen und Antwortvorlagen einmalig eingerichtet werden müssen. Danach laufen Benachrichtigungen, Eskalationen und Berichte jedoch zentral, was spürbar Ressourcen spart.